Archive for the 'Pilze' Category

Blauer Schwede

Veröffentlicht von ajku am 12. Mai 2008 | Kartoffeln, Pilze

Diese Knolle war BlogmodelKartoffel des Jahres 2006:

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Die Farbe bleibt beim Kochprozess annähernd erhalten, was vielleicht ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, wie folgende Hommage an H.J. Giger zeigt:

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Blini mit Blauem Schweden
auf Champignon-Coulis

Zum Rezept ein paar Stichworte:

Die Blintschiki/Crêpes/Pfannkuchen nach Hausrezept herstellen. – Die gepellten und gekochten (Achtung: kurze Garzeit!) Blauen Schweden mit der Gabel zermanschen, so wie es Peter I. immer mal wieder vorhatte, mit Rahm verfeinern, was Peter I. wiederum abgelehnt hätte, und damit die Blini bestreichen. – Zusammenrollen und quer schneiden.

Champignons kleinschneiden, in Butter anziehen und mit Weisswein ablöschen. Zusammen mit Crème fraiche und wenig Tomates concassées auf kleinem Feuer reduzieren. – (Und natürlich würzen.)

Was unbedingt dazugehört, à part, ist Meerrettichschaum!

Das Rezept dürfte sich in jeder Alters-WG bewähren.

 

Größere Bilder: Blauer Schwede, Blini

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Kräuterseitlinge

Veröffentlicht von sethos am 13. Apr 2008 | Pilze

Kräuterseitlinge sind Pilze von leicht zweideutigem Äußeren, die jedoch fein geschnitten und in Butter gebraten sehr gut schmecken. Leider teuer!

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Sie sind sehr stiel-betont.

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Richtig schöne Pilze…

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…werden dann in feine Scheiben geschnitten…

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…nicht zu dünn und nicht zu dick…

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… und dann in Butter gebraten. Dazu Reis!

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Take five (Shiitake)

Veröffentlicht von ajku am 16. Mrz 2008 | Pilze

Der Begriff Shiitake-Pilz ist unsinnig, weil, wie man ja weiss, „take“ übersetzt Pilz heisst. Er gehört wie übrigens auch der Buchenschleimrübling zur Familie der Schwindlingsartigen (Marasmiaceae). Dies, nachdem er generationenlang fälschlicherweise den Ritterlingsartigen zugerechnet worden war!

Der deutschen Wikipedia ist zu entnehmen, dass er – surprise, surprise – im frischen Zustand einen „feinen, pilzigen Geruch“ verströmt. Man ist fast versucht zu mutmaßen: shiitakig. (Für Kenner: umami.)

 

 

Ich verwende Shiitake (ohne Stiel, da zäh) vor allem zum Aromatisieren. Dann reicht eine Handvoll. In diesem Falle war es eine Pastetchenfüllung mit grüner Peperoni, Aubergine, Broccoli und Linsensprossen an einer Weisswein/Rahmsauce. Etwas unkonventionell vielleicht, aber durchaus nachkochenswert! (Ach ja, die Broccoliröschen sollte man separat kochen!) Das Resultat habe ich dann leider nicht fotografiert, weil ich Hunger Appetit hatte.

Die Pilze kann man auch getrocknet kaufen, was aber ziemlich sinnfrei ist, da sie das ganze Jahr über frisch angeboten werden. Aus Zucht, natürlich.

Sie werden aber trotzdem getrocknet. Dann kann man sie nämlich pulverisieren und in Kapseln verpackt verkaufen. Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: die übliche Abzocke.

Shiitake (Stichwort: Biovitalstoffe …) soll wirken gegen Tumore, Leberzirrhose und Arteriosklerose, gegen Kinderlähmung, Mumps, Masern und Herpes simplex usw. usf., und es ersetze die Grippeimpfung, wird gesagt.

Nur etwas stimmt mich nachdenklich. Das „Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin“ vermeldet nämlich:

Formaldehyd-Gehalte in Shiitake-Pilzen, wie sie im Rahmen des europäischen Schnellwarnsystems gemeldet wurden, sind im Sinne von § 8 LMBG nicht als geeignet anzusehen, die menschliche Gesundheit zu schädigen.

 

Grösseres Bild: 2560×1920

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Champignons, braun

Veröffentlicht von ajku am 21. Feb 2008 | Pilze

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Champignons, nach Neuer Rechtschreibung Schampinions, im Sportteil auch Champions genannt, französisch „Champignons de Paris“. Pariser also. Ebenso kennt man sie als Egerlinge oder Angerlinge, nicht aber als Agerlinge oder Engerlinge.

In unserem Falle sind sie bräunlich gefärbt, was darauf hindeutet, dass sie aus sächsischer Zucht stammen. Sie wachsen auf einem Substrat von Pferde- und Hühnermist.

Braune Champignons haben den Vorteil, dass sie sich nicht so leicht mit dem Knollenblätterpilz verwechseln lassen. (Bei den weissen müsste man dann auf alle Lamellen achten, bei den braunen auf olle Kamellen.

Champignons lassen sich versuppen, vermoussen, blanchieren, blanchiert farcieren oder selbst zur Farce verarbeiten. Die nennt man dann Duxelle, neu Düssel. — Am besten schmecken sie aber kurz sautiert mit einer Weisswein-Rahmsauce. Oder roh in einem Salat, wie Kollege fwcom mit seinem Rauke-Salat trefflich dokumentiert.

Alternative: Foto 1000×930

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